Performance Marketing · Microsoft Ads

Microsoft Ads Agentur: Anzeigen in Bing, Copilot und im Microsoft-Netzwerk

Microsoft Ads, früher Bing Ads, erreicht Menschen dort, wo am Desktop gesucht und entschieden wird: in der Bing-Suche, in Copilot und bei Partnern wie Yahoo und DuckDuckGo. Wir bauen den Kanal als Ergänzung zu Google Ads auf, mit eigenem Gebotsplan, LinkedIn-Targeting und einem Tracking, das auch nach dem Consent-Banner misst.

01 — Ansatz

Warum Microsoft Ads neben Google Ads lohnt

Microsoft Advertising, bis 2019 Bing Ads, spielt Anzeigen in der Bing-Suche aus, in Microsoft Copilot und bei Suchpartnern wie Yahoo und DuckDuckGo. Dazu kommt das Microsoft Audience Network mit Platzierungen auf MSN, in Outlook.com und im Edge-Browser. Auf dem Desktop kommt Bing weltweit auf knapp 15 Prozent der Suchverweise (Ahrefs, Oktober 2026), auf Firmenrechnern mit Windows und Edge als Voreinstellung liegt der Anteil spürbar höher.

Genau das macht den Kanal interessant: Gesucht wird oft im Büro, von Menschen, die beruflich etwas beschaffen oder privat mit Ruhe am Schreibtisch kaufen. Gleichzeitig bieten deutlich weniger Unternehmen auf dieselben Begriffe als bei Google. Wer seine Google-Kampagnen im Griff hat, holt bei Microsoft häufig zusätzliche Abschlüsse zu niedrigeren Klickpreisen. Wie wir Google Ads aufbauen, steht auf der Seite Google Ads; Microsoft Ads ist bei uns die Erweiterung, die auf demselben Fundament steht.

02 — Disziplin

Google-Import als Start, nicht als Strategie

Microsoft Ads übernimmt Kampagnen, Keywords, Anzeigen, Erweiterungen und Conversion-Ziele direkt aus Google Ads, auf Wunsch auch regelmäßig nach Zeitplan. Das spart Tage beim Start. Danach beginnt die eigentliche Arbeit, denn ein Eins-zu-eins-Abbild passt selten: Gebotsanpassungen und Zielgruppen verhalten sich anders, einige Anzeigenformate und Erweiterungen gibt es nur auf einer Seite, und das Suchvolumen verteilt sich auf andere Begriffe.

Wir importieren einmal sauber, trennen danach Budgets und Gebote und legen fest, was ein geplanter Import überschreiben darf und was nicht. Sonst bügelt der nächste Abgleich eure Microsoft-Optimierungen wieder glatt. Ausschlüsse pflegen wir getrennt, weil die Suchbegriffsberichte bei Microsoft eigene Muster zeigen.

Einmal-Import Eigene Budgets Getrennte Ausschlüsse Import-Regeln Suchbegriffsanalyse

03 — Disziplin

LinkedIn-Targeting in der Suche

Microsoft gehört LinkedIn, und das merkt man im Werbekonto: Suchkampagnen lassen sich nach Unternehmen, Branche und beruflicher Funktion aus LinkedIn-Profilen steuern, als Gebotsanpassung oder zur reinen Beobachtung. Kein anderer Suchmaschinenkanal bietet das. Für B2B heißt das, dass ihr bei einem Begriff wie „Lohnbuchhaltung Software“ für Einkäufer und Geschäftsführer mehr bietet als für Studierende, die eine Hausarbeit schreiben.

Auf der Activate im Mai 2026 hat Microsoft die Auswahl vereinfacht und die Verknüpfung mehrerer Merkmale mit UND und ODER klarer gemacht. Wir starten mit Beobachtung, lesen nach einigen Wochen ab, welche Funktionen und Branchen wirklich abschließen, und setzen erst dann Gebotsanpassungen. Für reine LinkedIn-Kampagnen gibt es unsere Seite zu LinkedIn Ads.

04 — Stand 2026

Was im Werbekonto gerade neu ist

Microsoft entwickelt die Plattform 2026 stark in Richtung Automatisierung und KI. Der Stand im Oktober 2026, Leistungsangaben jeweils als Microsofts eigene Zahlen gekennzeichnet:

  • Performance Max: Ziele zur Neukundengewinnung sind weltweit für alle Konten mit Kauf-Conversions verfügbar. Dazu kommen bessere Suchbegriffsberichte, eigene Ausschluss-Keywords und Berichte zu Ziel-URLs. Microsoft nennt rund 8 Prozent mehr inkrementelle Conversions.
  • AI Max für Suchkampagnen: erweiterte Suchbegriffs-Zuordnung und automatisch angepasste Anzeigentexte, im Mai 2026 vorgestellt und bisher ein geschlossener Pilot.
  • Anzeigen in Copilot: Copilot zeigt unter seinen Antworten Anzeigen, die aus bestehenden Kampagnen gespeist werden, etwa aus Performance Max, Shopping und responsiven Suchanzeigen. Eine eigene Copilot-Kampagne gibt es nicht. Neue Formate wie Showroom Ads laufen als Pilot.
  • Shopping: Feeds kommen aus dem Microsoft Merchant Center oder per Import aus dem Google Merchant Center, seit 2026 mit Zusatzfeeds und mehr Selbstbedienung.
  • Content-Targeting: Platzierungen im Audience Network lassen sich gezielter steuern und in einem eigenen Bericht prüfen.
  • Copilot im Werbekonto: KI-gestützte Ursachenanalyse bei Leistungseinbrüchen und bei Problemen mit dem Conversion-Tracking.

Unsere Einordnung: Die Automatik ist bei Microsoft so gut wie das Conversion-Signal, das sie bekommt. Ohne sauberes Tracking optimiert Performance Max auf Zufall.

05 — Disziplin

Copilot: bezahlt und organisch sichtbar

Copilot beantwortet Fragen auf Basis des Bing-Index und blendet darunter Anzeigen ein. Für euch gibt es damit zwei Wege in die Antworten. Bezahlt über Kampagnen, deren Anzeigen und Produktdaten Copilot verwerten kann, und organisch über Inhalte, die Bing findet und für zitierfähig hält. Getrennte Copilot-Kennzahlen weist das Werbekonto bisher nicht aus; wie oft eure Seiten zitiert werden, zeigt dafür der Bericht „AI Performance“ in den Bing Webmaster Tools.

Wir denken beides zusammen: Kampagnen mit vollständigen Anzeigen-Assets und gepflegtem Produktfeed auf der einen Seite, Inhalte nach den Regeln aus unserer GEO-Beratung auf der anderen. Dieselbe Logik gilt für Werbung in ChatGPT, die wir auf der Seite zu ChatGPT Ads beschreiben.

06 — Ehrlich

Audience Network und Suchpartner kritisch prüfen

Ein Teil der Reichweite kommt nicht aus der Bing-Suche, sondern von Suchpartnern und aus dem Audience Network. Dort schwankt die Qualität der Klicks stark, und in Foren berichten Werbetreibende immer wieder von auffälligem Traffic. Wir werten Partner und Platzierungen getrennt aus, schließen schwache Quellen aus und vergleichen die Zahlen mit dem, was im Shop oder CRM ankommt. Wie man ungültige Klicks erkennt und reklamiert, steht in unserem Beitrag zu Klickbetrug.

Microsoft Ads passt auch nicht zu jedem. Wer sehr junge, rein mobile Zielgruppen anspricht oder bei Google noch keine stabilen Kampagnen hat, sollte dort zuerst aufräumen. Das sagen wir euch vor dem Start.

Ihr wollt wissen, ob sich der Kanal für euch rechnet? Wir schätzen Volumen und Klickpreise für eure wichtigsten Begriffe vorab ein. Schreibt uns.

07 — Fundament

Ohne UET-Tag keine Optimierung

Microsoft misst Conversions über den eigenen UET-Tag, der nichts mit eurem Google-Tag zu tun hat. Seit Mai 2025 braucht er für Besucher aus der EU, Großbritannien und der Schweiz einen eigenen Consent Mode, sonst fehlen Conversions und Remarketing-Listen. Für Leads, die erst im Vertrieb zum Auftrag werden, kommen Offline-Conversions aus dem CRM dazu. Wie wir das aufbauen, steht auf der Seite Microsoft Ads Tracking, inklusive kostenlosem Audit.

08 — Kurz gefragt

Häufige Fragen

Ist Bing Ads dasselbe wie Microsoft Ads?

Ja. Bing Ads heißt seit 2019 Microsoft Advertising und spielt in Bing, Copilot, bei Suchpartnern und im Audience Network aus.

Lohnt sich Microsoft Ads in Deutschland?

Oft, vor allem bei Desktop-starken Zielgruppen und im B2B. Weniger Wettbewerb bedeutet häufig niedrigere Klickpreise.

Kann man Google-Kampagnen importieren?

Ja. Der Import ist ein guter Start, die Optimierung danach bleibt eigene Arbeit.

Wie kommen Anzeigen in Copilot?

Über bestehende Kampagnen wie Performance Max, Shopping und Suchanzeigen. Eine eigene Copilot-Kampagne gibt es nicht.

Was bringt das LinkedIn-Targeting?

Gebote nach Unternehmen, Branche und Funktion aus LinkedIn-Profilen. Für B2B ein echter Vorteil gegenüber Google.

09 — Lass uns reden

Rechnet sich Microsoft Ads für euch?

Schreibt uns, welche Begriffe und Zielgruppen euch wichtig sind und ob ihr schon Google Ads schaltet. Wir schätzen Volumen und Klickpreise ein und sagen ehrlich, ob der Kanal passt.

Wir melden uns binnen eines Werktags.