Tracking & Analytics · Custom Dashboards

Dashboards als eigene Web-Apps

Wenn Looker Studio an Connector-Limits und Schema-Grenzen stößt, bauen wir das Board selbst: als schlanke Web-App, direkt an eure Datenquellen angebunden, mit genau den Metriken, nach denen euer Geschäft wirklich läuft.

01 — Grundlage

Warum wir Dashboards selbst bauen

Ein Dashboard ist bei uns keine Ansammlung von Widgets in einem Template-Tool, sondern eine kleine Web-App: ein Backend, das Daten aus euren Quellen zieht und aggregiert, und ein Frontend, das genau die Ansichten zeigt, die ihr morgens wirklich öffnet. Wir bauen Auswertungen, seit es Google Analytics gibt, und haben in der Zeit genug Report-Tools kommen und gehen sehen, um zu wissen: Das Tool ist austauschbar, die Datenarchitektur dahinter nicht. Wie die Datenseite aussieht, steht auf unserer Übersicht zu Tracking & Analytics.

02 — Ehrlich

Wo Looker Studio aufhört

Looker Studio ist für den Start völlig in Ordnung, und wir setzen es auch ein, wenn es reicht. Es hört dort auf, wo es interessant wird: Connectoren liefern nur die Felder, die der Anbieter vorsieht, viele Drittanbieter-Connectoren kosten monatlich extra, und Berechnungen über mehrere Quellen hinweg werden schnell zäh oder unmöglich. Sobald eine Kennzahl nicht ins vorgegebene Schema passt, etwa ein Deckungsbeitrag aus Umsatz, Einkaufspreisen und Werbekosten dreier Plattformen, ist Schluss. Dazu kommen Ladezeiten, die bei mehreren Quellen gern zweistellige Sekunden erreichen.

Ein Report-Tool zeigt, was der Connector hergibt. Ein eigenes Dashboard zeigt, was ihr wissen wollt.

03 — Technik

Direktanbindung an Shop, Ads und CRM

Unsere Dashboards holen die Daten dort, wo sie entstehen: per API aus Shopify oder WooCommerce, aus den Ads-Konten von Google, Meta und TikTok, aus dem CRM und bei Bedarf aus dem BigQuery-Export, den wir auf der GA4-Seite beschreiben. Die Rohdaten landen in einer eigenen kleinen Datenbank, werden dort einmal sauber zusammengeführt und stehen dann jeder Ansicht zur Verfügung. Keine Connector-Gebühren, keine fremden Limits, und wenn eine Quelle dazukommt, bauen wir sie an.

04 — Eigenbau

Metriken, die es in keinem Standard-Tool gibt

Der eigentliche Grund für den Eigenbau sind die Kennzahlen. Deckungsbeitrag pro Bestellung statt nur Umsatz. Kohorten nach Erstkaufmonat, um zu sehen, ob Neukunden wiederkommen. VIP-Segmente mit eigenem Umsatzanteil und AOV-Vergleich. Zwei Beispiele aus echten Setups:

Individuelles E-Commerce-Dashboard: Gesamtumsatz, Shop- und App-Umsatz, Ad Spend für Meta und Google Ads, ROAS und App-Installationen auf einen Blick
Shop- und App-Umsatz neben Ad Spend und ROAS, zusammengeführt aus vier Quellen in einem Board.
Individuelles VIP-Kunden-Dashboard: VIP-Umsatzanteil, AOV-Vergleich VIP gegen Standard, VIP-Bestellungen und Ad Spend nach Kanal
VIP-Board mit Umsatzanteil und AOV-Delta der Top-Kunden. Diese Metriken kennt kein Standard-Connector.

Wenn ihr eine Kennzahl im Kopf habt, die euch kein Tool zeigt: Genau dafür sind diese Boards da. Schreibt uns unten, welche das ist, und wir skizzieren euch unverbindlich, wie der Weg dorthin aussieht.

05 — Betrieb

Ladezeit, Betrieb und Alerts

Ein Dashboard, das keiner öffnet, weil es zehn Sekunden lädt, ist wertlos. Deshalb aggregieren wir vor: Die Abfragen laufen nachts oder stündlich im Hintergrund, die Ansicht selbst lädt in unter einer Sekunde. Dazu gehört der Betrieb: Hosting, API-Keys, Monitoring der Datenquellen und ein Alarm, wenn eine Quelle keine Daten mehr liefert. Und weil niemand ständig auf Boards starrt, bauen wir Alerts ein, die sich melden, wenn Zahlen kippen, etwa per E-Mail oder Slack, wenn der ROAS unter eine Schwelle fällt. Die Datenqualität dahinter sichert die Messstrecke ab, die wir beim Server-Side Tracking beschreiben.

Vor-Aggregation Sub-Sekunden-Loads Quellen-Monitoring Schwellen-Alerts Rechte-Verwaltung

06 — Abgrenzung

Wir bauen das Board. Und wer liest die Zahlen?

Diese Seite beschreibt bewusst nur den Bau: Architektur, Anbindung, Metriken, Betrieb. Die Interpretation der Zahlen, also was der Kohorten-Knick bedeutet und wohin das Budget als Nächstes fließt, ist eine eigene Disziplin mit eigenem Rhythmus.

Dafür gibt es eine eigene Seite: Wie wir aus den Zahlen Empfehlungen und Budget-Entscheidungen machen, steht im Reporting im Performance Marketing. Beides aus einer Hand heißt: keine Übersetzungsverluste zwischen Board und Budget.

07 — Lass uns reden

Welche Zahl fehlt euch morgens?

Schreib uns kurz, welche Quellen ihr habt (Shop, Ads, CRM) und welche Kennzahl ihr sehen wollt, aber nirgends findet. Wir sagen ehrlich, ob dafür ein eigenes Board nötig ist oder ein einfacheres Setup reicht. Erstgespräch unverbindlich, 30 Minuten.

Wir melden uns binnen eines Werktags.